In meiner schulmedizinischen Tierarztpraxis habe ich 20 Jahre Tiere eingeschläfert. Es gab eine Diagnose und das weitere Leben des Tieres war mit Schmerzen und Leiden verbunden und so hatte ich die Möglichkeit, ein Ende zu setzen. So dachte ich damals.
Da ich ein Mensch bin, der alles hinterfragt, begann ich mir auch hier Fragen zu stellen. Wem erlöse ich: den Menschen von dem Weg, der nicht einfach ist oder das Tier? Was habe ich wirklich getan? Ich hatte das Tier mit Gift getötet. Oder. Kann es ein friedliches, selbstbestimmtes, einfaches Sterben geben? Was passiert beim Sterben? Was hilft wirklich?
Unsere Tiere haben eine durchschnittliche Lebenserwartung von 2 Jahren (Hamster) bis 30 Jahre (Pferde). Mit dem Tier erleben wir die Endlichkeit des Lebens.
In der intensiven letzten Phase deines Tieres kannst du dich selbst erkennen und wertvolle Erfahrungen sammeln. Seit 8 Jahren begleite ich Tiere im Sterben. Die Tierfreunde sagen: „Es war eine anstrengende, erkenntnisreiche Zeit, nicht einfach, aber es fühlt sich sehr stimmig und friedlich an.“
Ich helfe dir und deinem Tier in dieser sehr speziellen Zeit mit meinem Wissen und Erfahrungen. Ich kläre dich über den Ablauf auf und gebe dir individuell Hilfe, wenn Sorgen, Ängste und Schuldgefühle kommen.
In der Sterbephase werden Endorphine gebildet und die Zirbeldrüse produziert DMT (Dimethyltryptamin), die das Tier in einen Trancezustand bringen. Das Tier hat durch das Annehmen des Momentes meist keine Probleme mit dem Sterben. Der Mensch, der das geliebte seelenverbundene Tier gehen lässt, wird vor die Herausforderung des Loslassens gestellt.
Wenn du möchtest, begleite ich dich, sodass du gestärkt dein Tier bis zum letzten selbstbestimmten Atemzug bei dir hast.
Nicole schreibt zum Sterben von ihrer Katze Bibi.